Im Mittelalter wurden in hölzernen Schreinen sterbliche Überreste, sogenannte Reliquien (Reliquie: etwas "Zurücklassen") von Heiligen aufbewahrt, um sie vor der Vergänglichkeit zu bewahren. Damals übten die Schreine große Anziehungskraft auf die Menschen aus und in Wallfahrten machten sich die Pilger auf, die Reliquienschreine zu besuchen.



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Der Schrein der Erinnerungen soll den Mitarbeitern und Besuchern des Blauen Hauses die Möglichkeit geben in Erinnerung an eine "schöne" Gegebenheit ihres Lebens in Form eines kleinen persönlichen Gegenstandes dauerhaft in dem Schrein aufzubewahren. Dieser Gegenstand kann ein kleines Spielzeug aus der Kindheit, ein Erinnerungsstück aus der Familie, von Freunden, oder von einem besonderen Erlebnis sein. Der materielle Wert hat dabei keine Bedeutung, sondern der Wert ergibt sich einzig und allein aus der Geschichte, die man mit seinem Erinnerungsstück verbindet.

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